Unsere Schule » Schulprogramm
Donnerstag, 14. Dezember 2017 - 17:45 Uhr

Schulprogramm

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Schulsituation

Leitbild

Schwerpunkte unserer Arbeit

Baustein: Erziehungsarbeit

      Umsetzung

Baustein: Lernen mit allen Sinnen

      Umsetzung

Baustein: Fördern und Fordern

      Umsetzung

Baustein: Schule gemeinsam gestalten

       Umsetzung

Arbeitsvorhaben – Aktionsplan

      Einrichtung einer Forscherwerkstatt

      Einrichtung eines Musikraumes

      Präsentation der Schule nach innen und außen

Fortbildung

 

*****************************

 

Einleitung

Das vorliegende Schulprogramm wurde im Schuljahr 2010/2011 vom Kollegium der CMS erarbeitet und von der Schulkonferenz am 08. November 2011 beschlossen.

Es ist Arbeitsgrundlage für den Unterricht und verbindlich für alle, die an der CMS tätig sind.

Unser Schulprogramm beschränkt sich auf wesentliche Bereiche, die das Profil unserer Schule besonders beschreiben. An einigen Stellen enthält es Querverweise auf bestehende Konzepte, die in der Schule eingesehen werden können.

Ein Schulprogramm ist immer ein Arbeitsprogramm und bedarf daher einer fortlaufenden Weiterentwicklung und Evaluation. Einige Bereiche sind noch in Bearbeitung, andere werden ergänzt oder nach interner Evaluation den Bedürfnissen von Schule und Unterricht angepasst werden. Somit wird es sich immer wieder verändern.

 

*****************************

 

Schulsituation

Die Carlo-Mierendorff-Schule ist eine dreizügige Grundschule mit Vorklasse. Sie ist eine Schule im Grünen, umgeben von einem großen Schulhof mit vielfältigen Spiel- und Sportmöglichkeiten.

Die Schule ist eine von drei Grundschulen und liegt im östlichen Teil von Griesheim. Das Einzugsgebiet der Schule ist ein gemischtes Wohngebiet mit einigen sozialen Brennpunkten. Träger der Schule ist der Landkreis Darmstadt-Dieburg.

 

Räumlichkeiten: Die Schule besteht aus mehreren Gebäuden. Im Verwaltungstrakt befinden sich außer dem Sekretariat, dem Schulleitungsbüro, dem Lehrerzimmer, dem Hausmeisterzimmer und drei kleinen Nebenräumen vier Klassenräume. Der Unterrichtstrakt hat 16 Klassenräume. In einem Nebengebäude befinden sich die Räume der Betreuenden Grundschule.

Die CMS feierte im Jahr 2010 ihr fünfzigjähriges Bestehen und ist in vielen Bereichen sanierungsbedürftig. Die Schule leidet seit Jahren unter massiver Raumnot, da sie seit dem Jahr 1993 immer mehr Räume an die früher angegliederte Sprachheilabteilung - inzwischen selbstständige Sprachheilschule „Schule am Kiefernwäldchen“ – abgeben musste. Der Raummangel führte dazu, dass es an der Schule keinerlei Fachräume gab, was die pädagogische Arbeit stark beeinträchtigte.

Diese Situation soll sich mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 ändern, da die Schule am Kiefernwäldchen ein eigenes, neu errichtetes Gebäude bezieht. Da die Sprachheilschule vier Räume der CMS weiter nutzen wird, werden unserer Schule nur drei zusätzliche Räume zur Verfügung stehen.

Der Kreis als Schulträger plant die Umsetzung eines Raumkonzeptes von 2009, demzufolge die Schule mit Fachräumen, Kleingruppenräumen und langfristig auch mit einer Mensa mit Mediathek für zukünftigen Ganztagsbetrieb ausgestattet werden soll, und damit verbunden eine Sanierung der Räume.

Die Schüler- und Lehrertoiletten sind im Jahr 2011 saniert worden.

Unabhängig von den Sanierungsplänen will das Kollegium der CMS damit beginnen, so schnell wie möglich eine Forscherwerkstatt, einen Werkraum und einen Musikraum einzurichten. Ebenfalls dringend erforderlich ist die Ausstattung der Schule mit internetfähigen Computern. Dazu sind weitere Verhandlungen mit dem Kreis nötig.

Die kreiseigene Sporthalle, die von der CMS und der SaK  gemeinsam genutzt wird, bietet für zwei Schulen im Vormittagsbetrieb zu wenig Kapazität. Daher ist der Sportunterricht auf zwei Stunden je Klasse reduziert. Teilweise wird die Halle von zwei Klassen gleichzeitig genutzt. Die vorgesehene dritte Sportstunde steht jeder Klasse als Bewegungsstunde zur Verfügung.

 

Schülerinnen und Schüler: In der Schule werden zur Zeit etwa 270 Schülerinnen und Schüler in 13 Klassen unterrichtet. Die Schülerzahlen pro Klasse liegen zwischen 18 und 26 Kindern, in der Vorklasse sind 17 Kinder. Diese hohe Zahl resultiert daraus, dass die Vorklasse seit dem Schuljahr 2010/2011 aufgrund geringer gewordener Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern aller drei Grundschulen besucht wird. Die Kinder kommen aus allen sozialen Schichten. Der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund liegt bei knapp 30 %. Sie kommen aus ca. 20 Nationen.

 

Personal: Zusammen mit Förderlehrkräften, die im Gemeinsamen Unterricht und in der Sprachambulanz tätig sind,  arbeiten an der Schule 22 Personen im Unterricht, darunter eine Sozialpädagogin, eine Referendarin, eine Schulbegleiterin und ein Pfarrer. Außer diesem sind alle Lehrkräfte weiblich; die Mischung aus jüngeren und älteren Kolleginnen ist inzwischen recht ausgewogen. Durch das Ausscheiden vieler Lehrkräfte im Sommer 2010 bzw. 2011 aus dem Schuldienst besteht das Kollegium bis zum Schuljahresbeginn 2011 fast zur Hälfte aus neu hinzugekommenen Kolleginnen. Es herrscht eine gute Arbeitsatmosphäre und eine konstruktive Zusammenarbeit innerhalb des Kollegiums. 

Zum Schulpersonal gehören darüber hinaus die Schulsekretärin, der Hausmeister und zwei Reinigungskräfte.

 

*****************************

 

Leitbild

Unser Motto: CMS - Carlo macht stark

 

„Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken.“

                                   Albert Einstein

 

„Einen Menschen zu erziehen, heißt, ihm zu sich selbst zu verhelfen.“

                                   Peter Altenberg, österr. Schriftsteller (1859-1919)

 

Alle Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung so zu unterstützen, dass sie nach Beendigung ihrer Grundschulzeit im besten Sinne des Wortes „gestärkt“ in die weiterführenden Schulen wechseln, ist uns ein großes Anliegen.

Wie wir dies durch unseren Unterricht und im Schulleben erreichen wollen, ist den weiteren Ausführungen zu entnehmen.

 

*****************************

 

Schwerpunkte unserer Arbeit

Dem Motto „CMS – Carlo macht stark“ haben wir Leitsätze zu folgenden vier Bereichen zugeordnet:

  • Fördern und Fordern
  • Erziehungsarbeit
  • Lernen mit allen Sinnen
  • Schule gemeinsam gestalten

 

Da uns diese Bausteine für unsere pädagogische Arbeit alle gleich bedeutsam sind, stellt daher die anschließende ausführlichere Beschreibung auf den folgenden Seiten keine Rangfolge dar.

Einer ersten Orientierung und Verdeutlichung der Zusammenhänge dient die unten stehende Visualisierung.

Die Unterpunkte zu den Bausteinen können nicht immer eindeutig einem Bereich zugeordnet werden. Die Zuordnung könnte insofern auch anders aussehen.

 

*****************************

 

Schulprogramm

*****************************

 

Baustein: Erziehungsarbeit

Leitsatz: Wir wollen ein angenehmes Lernklima schaffen. Es soll durch die Vermittlung von Regel- und Werteverständnis in Kooperation mit Eltern und außerschulischen Institutionen die soziale Kompetenz der Schüler gefördert werden.

Unsere Gesellschaft und damit die Kindheit hat sich in den letzten Jahren zunehmend verändert. Kinder sind häufig einer Reizüberflutung ausgesetzt, die sie überfordert. Kinder aus unterschiedlichen sozialen Schichten und aus verschiedenen Kulturkreisen mit ihren jeweiligen Sitten und Gebräuchen treffen aufeinander. Eltern sind zunehmend beide berufstätig, was auch außerhalb der Unterrichtszeit zu Betreuungsbedarf führt. Dies und weitere sich wandelnde Lebensbedingungen stellt Schule und Unterricht vor neue pädagogische Herausforderungen.

Daher kommt der Erziehungsarbeit und der Wertevermittlung in der Schule eine besondere Bedeutung zu. Hilfreich und notwendig ist es dazu, dass alle, die an der Erziehung der Kinder mitwirken, eine gemeinsame Basis finden. Ein daraus resultierendes gutes Lernklima ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich ihren Begabungen und Fähigkeiten entsprechend zu entwickeln.

Im Sinne von Nachhaltigkeit ein ökologisches Bewusstsein bei den Kindern zu vermitteln und zu fördern, ist eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe, ebenso wie der verantwortungsvolle Umgang mit sich selbst.

Umsetzung

Grundsätze für die Erziehung an unserer Schule

Schule und Elternhaus haben eine gemeinsame Erziehungsverantwortung und unterstützen sich gegenseitig in ihrem Erziehungsauftrag. Das ist die Basis unserer Erziehungsvereinbarungen, die es seit 2006 an unserer Schule gibt. Sie wurden von Eltern, Lehrern in Zusammenarbeit entwickelt und werden zu Beginn des ersten Schuljahres von Eltern, Lehrern und Schülern unterschrieben.

Durch gemeinsame Erziehungsvereinbarungen sollen

  • die Zusammenarbeit gestärkt,
  • die gemeinsamen Interessen verdeutlicht und
  • die Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufgezeigt werden.

In den Erziehungsvereinbarungen sind geeignete Maßnahmen von Eltern und Schule zur Förderung der wichtigsten Erziehungsziele festgehalten.

Wir erziehen zu

  • sozialen Tugenden,
  • sozialen Kompetenzen,
  • ökologischem Bewusstsein

und fördern entsprechendes Handeln.

Soziale Tugenden

Für ein gutes Gemeinschaftsleben in und außerhalb der Schule ist es unbedingt erforderlich, Kinder zu sozialen Tugenden wie Achtung jedes Einzelnen, Toleranz, Höflichkeit, Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Einhaltung von Grenzen zu erziehen.

Die Förderung sozialer Tugenden erfolgt durch Entwicklung, Akzeptanz und Einhaltung von Regeln.

Eine große Gemeinschaft wie die Schule kann nur dann ein lebendiges Miteinander pflegen, wenn Respekt vor dem anderen und die Achtung der Regeln der Gemeinschaft das Zusammenleben prägen. Durchschaubare und nachvollziehbare Regeln geben den Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Verlässlichkeit und dienen als Orientierungshilfe. Sie müssen gemeinsam mit den Kindern immer wieder reflektiert und überprüft werden. Regeln, die für die ganze Schulgemeinschaft verbindlich sind, sind in unseren Erziehungsvereinbarungen festgehalten. Diese Regeln bedeuten sowohl Verpflichtung als auch Verantwortung. Ein Nichteinhalten bedingt allerdings auch das Aushalten bestimmter Konsequenzen.

Darüber hinaus entwickelt jede Klasse ihre eigenen Klassenregeln. Aufbauend auf einer solchen Klassenordnung, die auf den persönlichen Erfahrungen des einzelnen Kindes beruht, ergibt sich ein wachsendes Verantwortungsbewusstsein: Es führt über die Eigenverantwortlichkeit zur Verantwortung für Teilbereiche bis hin zur Übernahme von Aufgaben für die Klassengemeinschaft.

Soziale Kompetenzen

Soziale Kompetenzen befähigen die Schüler, mit anderen zusammen zu leben, zu lernen und zu arbeiten. Sie lernen Verantwortung wahrzunehmen und solidarisch zu handeln.

Förderung der Sozialkompetenz durch die Wohlfühlordnung

Der Schlüsselbegriff für das Lernen in der Schule ist, neben dem Wissenszuwachs, die Mitmenschlichkeit. Der Umgang miteinander und das Gemeinschaftsgefühl beeinflussen entscheidend das Klima und haben somit auch Einfluss auf das Lernen.

Die Wohlfühlordnung knüpft an die bestehende Erziehungsvereinbarung der Carlo-Mierendorff-Schule an. Sie richtet sich an alle, die eine Funktion in der Schule ausüben. Jedem Mitglied der Gemeinschaft, egal, ob Schüler, Lehrer, Hausmeister, Sekretärin oder Putzkraft, soll bewusst sein, dass es mit seinem Handeln aktiv am Schulleben teilnimmt. Rücksichtnahme und der respektvolle Umgang miteinander sind wichtigstes Ziel der Wohlfühlordnung.

Förderung der Sozialkompetenz durch „Faustlos“

Zur Anbahnung der Arbeit mit dem Klassenrat wird in der Vorklasse mit dem Programm „Faustlos“ gearbeitet. „Faustlos“ ist ein Programm zur Förderung sozialer Kompetenzen und zur Prävention von aggressivem und gewaltbereitem Verhalten bei Kindern. Zentrale Inhalte sind das Einfühlen in andere Menschen, das Bearbeiten von Problemsituationen und der eigene Umgang mit Ärger und Wut. In Gesprächen und Rollenspielen werden prosoziale Verhaltensweisen gefunden und ausprobiert. Die Kinder lernen dabei über ihre Gefühle zu sprechen und ihre alltäglichen Probleme konstruktiv zu lösen.

Förderung der Sozialkompetenz durch den Klassenrat

Der Klassenrat ist ein fester Bestandteil des sozialen Lernens an unserer Schule. Hier werden Konflikte angesprochen und Lösungen gefunden. Das Besprechen von Konfliktsituationen und die Klärung durch das Aufzeigen möglicher Lösungswege  und deren Durchführung geschehen in einer gemeinschaftlich demokratischen Kommunikationsatmosphäre. Ebenso wichtig wie das Klären von Streit und Konflikten sind die positiven Erfahrungen, die die Kinder dabei verbalisieren. Beide Aspekte sehen wir als praktische Umsetzung zur Förderung der Sozialkompetenz der Kinder.

Ökologisches Bewusstsein / Gesundheitserziehung

Unser Ziel ist es, in unserer Schule eine gesundheitsbewusste Erziehung mit der Vermittlung ökologischen Bewusstseins zu verbinden.

Förderung des Gesundheitsbewusstseins

Eine gesundheitsbewusste Erziehung ist für uns eine Erziehung im Sinne von körperlicher und seelischer Gesundheit, z.B. durch Bewegungsangebote in den Pausen, Sporttage, einem gemeinsamen, gesunden Frühstück, aber auch die Arbeit mit „Faustlos“ bzw. dem Klassenrat etc.

Förderung des ökologischen Bewusstseins

Die Schule will die Aufmerksamkeit und das Problembewusstsein hinsichtlich des Energieverbrauches, des Umgangs mit der räumlichen und natürlichen Umwelt und der Mülltrennung schärfen, festigen und erweitern. Um dieses Ziel – das Umweltbewusstsein der Kinder zu sensibilisieren – zu erreichen, führen wir folgende Maßnahmen durch:

In den Klassenräumen wird Mülltrennung durchgeführt und alle Schüler und Schülerinnen werden vom Schulbeginn an auf die Wiederverwertbarkeit der Materialien hingewiesen.

Die Schüler beteiligen sich klassenweise in wöchentlichem Wechsel an der Säuberung des Schulhofs.

 

*****************************

 

Baustein: Lernen mit allen Sinnen

Leitsatz: Unser Unterricht soll durch vielfältige Zugangsweisen selbstständiges Arbeiten ermöglichen, um Freude am Lernen zu wecken.

Kinder lernen und begreifen auf unterschiedliche Art. Daher ist es wichtig, Lernstoff so aufzubereiten, dass dieser Tatsache Rechnung getragen wird. Erhält das Kind den ihm gemäßen Zugang, fördert dies die Lernmotivation und ermöglicht damit größeren Lernzuwachs. Handlungsorientierung und reale Anschauung vor Ort sind dabei zwei wichtige Punkte.

Umsetzung

Handlungsorientierung

Daher ist unser Unterricht bereits mit Beginn der 1. Klasse, schwerpunktmäßig beim Schriftspracherwerb, aber ebenso in allen übrigen Themen und Fächern, handlungsorientiert geprägt.

Die Schülerinnen und Schüler lernen über Lerntheken, Werkstätten, Wochenplanarbeit, sowie andere offene Unterrichtssituationen, sich selbstständig und selbsttätig mit Lerninhalten verschiedenster Art in allen Fächern auseinander zu setzen. Verschiedenste Anschauungsmaterialien unterstützen sie dabei.

Nutzen des Schulgeländes

Unser Schulgelände bietet sich aufgrund seiner vielfältigen Angebote, seinen naturbelassenen Anteilen, den befestigten Bereichen, wie auch den Spielbereichen mit ihren Spielgeräten unterschiedlicher Art und den Sandkästen zur Nutzung im Unterricht auf besondere Weise an.

Außerschulische Lernorte

Darüber hinaus soll den Schülerinnen und Schülern an außerschulischen Lernorten zum einen vor Ort (der nahe Waldbereich, die Bauernhöfe, Griesheim mit diversen städtischen Einrichtungen, wie Rathaus, Bücherei, Kläranlage…), aber auch in der weiteren Umgebung (Darmstadt mit Vivarium, Bioversum, Theater und anderen städtischen Schwerpunkten, die Streuobstwiesen, Burgen an der Bergstraße, Frankfurt mit Zoo, Museen und Flughafen, Hessenpark, Saalburg… ) ein Lernen mit allen Sinnen ermöglicht werden.

 

*****************************

 

Baustein: Fördern und Fordern

Leitsatz: Wir sind eine multikulturelle Schule, die jedes Kind entsprechend seiner Stärken und Schwächen über den Unterricht hinaus individuell fördert und zur Selbstständigkeit hinführt.

Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan und die neu entwickelten Bildungsstandards, die beide in den kommenden Jahren von den Grundschulen verbindlich umgesetzt werden müssen, bilden die Basis unserer Arbeit. Den Übergängen vom Kindergarten in die Schule sowie dem Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Kinder bringen die unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen mit, wenn sie in die Schule kommen. Den daraus resultierenden individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden, ist Ziel unseres Unterrichts. Dazu gehört einerseits das Fördern bei vorhandenen Defiziten, andererseits das angemessene Lernangebot für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler.

In der Grundschule werden die Grundlagen für lebenslanges Lernen gelegt. Um erfolgreich lernen zu können, benötigen die Kinder Lernstrategien und ein Repertoire an Lernkompetenzen. Durch deren Vermittlung sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sich selbstständig Wissen anzueignen.

Das Beherrschen der deutschen Sprache, Lesen und Schreiben sind die Grundvoraussetzungen für alles weitere Lernen. Daher legen wir besonderen Wert auf die Verbesserung der Deutschkenntnisse und auf geeignete Methoden im Anfangsunterricht, um den Lese- und Schreibprozess für alle Kinder optimal zu unterstützen.

Kinder, die sich viel bewegen, können sich erwiesenermaßen besser konzentrieren, sind dadurch aufmerksamer und lernen besser. Vielfältige sportliche Angebote über den regulären Sportunterricht hinaus sollen dazu beitragen, dass die Bewegungsfreude bei den Kindern gefördert wird.

Umsetzung

Übergang Kindergarten – Grundschule

Die Griesheimer Grundschulen und die 13 Kindertagesstätten haben ein Netzwerk gebildet, das eng zusammenarbeitet. Ziel ist es, in Kooperationen den Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan umzusetzen und den Übergang für die Kinder, die in die Schule kommen, gleitend zu gestalten.

Bausteine des Übergangs:

  • Teilnahme einer Lehrkraft oder der Schulleitung an Elternabenden in den Kitas
  • Informationsabend für Eltern vor der Schulanmeldung
  • Austausch Schule/Kita über Deutschkenntnisse vor der Einrichtung der Vorlaufkurse
  • Schnupperstunden der zukünftigen Schulkinder in einer ersten oder zweiten Klasse
  • Kennenlerntag zur Feststellung der Schulfähigkeit
  • Austausch Schule/Kita über die Schulfähigkeit
  • Gemeinsame Gespräche Eltern/Schule/Kita in den Räumen der Kita bei Zweifeln an der Schulfähigkeit
  • Erster Elternabend vor den Sommerferien
  • Gemeinsames Schullied, das die Kinder in den Kitas einüben und das bei der Einschulungsfeier gesungen wird
  • Deutschvorlaufkurs an der Schule im Jahr vor der Einschulung für Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse
  • Besuch der Vorklasse für schulpflichtige Kinder ohne ausreichende Schulfähigkeit
  •  

Übergang Grundschule – weiterführende Schulen

Alle Griesheimer Schulen kooperieren eng miteinander. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist dabei der Übergang. Auch mit einzelnen Darmstädter Gymnasien gibt es Formen der Kooperation.

Bausteine des Übergangs:

  • Informationsabend der drei Griesheimer Grundschulen für die Eltern der vierten Klassen im November mit den Schulleitungen der Grundschule, der Schulleitung der Gerhart-Hauptmann-Schule und einem Schulleiter eines Darmstädter Gymnasiums
  • Ausführliche Beratungsgespräche durch die Klassenlehrkräfte
  • Hospitation der vierten Klassen in der Gerhart-Hauptmann-Schule
  • Feedback-Gespräche ca. 6 bis 8 Wochen nach Schuljahresbeginn in der GHS zwischen den ehemaligen Klassenlehrkräften der CMS und den Klassenlehrkräften der fünften Klassen in der GHS
  • Gemeinsame Fachkonferenzen in Deutsch, Mathematik und Englisch in unregelmäßigen Abständen
  •  

Methodenkompetenz

Die Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen sollen in elementarer Weise verschiedene Methoden im Unterricht erlernen, um selbstständig und zielgerichtet arbeiten zu können; des weiteren sollen sie durch unterschiedliche Arbeitsformen Team- und Kommunikationsfähigkeit erwerben (nach Heinz Klippert).

Anhand der Durchführung von jährlich drei Trainingsspiralen zum Erwerb verschiedener Kompetenzen und ständiger Wiederholung der dabei neu erworbenen Fähigkeiten sollen diese im Schulalltag gefestigt, vertieft und erweitert werden.

Vorlaufkurs und Förderunterricht für Deutsch als Zweitsprache

Der Anteil der Kinder mit nicht deutscher Herkunftssprache (alle – auch mit deutscher Staatsangehörigkeit) an unserer Schule liegt bei ca. 38 %.

Der „Vorlaufkurs“ ist für Kinder, die bei der Schulanmeldung noch nicht genügend Deutsch verstehen und sprechen und somit voraussichtlich dem Unterrichtsgeschehen im 1. Schuljahr nicht erfolgreich folgen können. Der „Vorlaufkurs“ findet im Jahr vor der Einschulung täglich in der 1. Stunde in der CMS statt.

Sind am Ende des Vorlaufkurses noch nicht die notwendigen Deutschkenntnisse erworben, nimmt das Kind im ersten Schuljahr am „Förderunterricht für Deutsch als Zweitsprache“ (Fortführung „Vorlaufkurs“) teil.

Die Kinder sollen Ängste und Hemmnisse abbauen, sich zu unterschiedlichen Bereichen in deutscher Sprache zu äußern und dabei eine Erweiterung ihres Grundwortschatzes erlangen. Das Erlernen der deutschen Sprache orientiert sich an lebensnahen Situationen und erfolgt sach- und handlungsbezogen.

Die Eltern werden in ihrer Verantwortung unterstützt, dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder Kenntnisse in der deutschen Sprache erwerben und ihre sprachlichen Kompetenzen in Deutsch erweitern.

Der „Vorlaufkurs“ und der „Förderunterricht für Deutsch als Zweitsprache“ entsprechen dem Hessischen Schulgesetz (§ 3 Abs. 13 und § 8a Abs. 1).

Lautgebärden im Anfangsunterricht

An der Carlo-Mierendorff-Schule wird durch die Anwendung von Lautgebärden im Anfangsunterricht den jahrelangen und weltweiten Forschungen zur Legasthenie Rechnung getragen.

Die große Mehrheit der legasthenischen Kinder leidet an einem speziellen Defizit bei der Umwandlung der Schriftzeichen in Sprachlaute, der Lautverarbeitung und des Lautbewusstseins. Sie scheinen vor allem an einer unvollkommenen Repräsentation der Sprachlaute zu leiden. Dadurch werden gesprochene Wörter unscharf repräsentiert, was ihren Abgleich mit den Schriftzeichen beeinträchtigt.

Die Lautgebärden dienen als Hilfe und Unterstützung, um vorhandene Schwächen bei den Schülerinnen und Schülern auszugleichen oder zu mildern sowie bestehende Lernlücken zu schließen.

Leseförderung

Lesen ist die Basiskompetenz – die erworbene Lesefähigkeit ist Grundlage für das Lernen in allen Bereichen. Die Entwicklung der Lesekompetenz liegt in der Verantwortung von Schule und Elternhaus. Die theoretischen Grundlagen zur Erreichung der Lesekompetenz sollen in der unterrichtlichen Planung in mehreren Kompetenzstufen umgesetzt werden.

Unsere Schule soll als lesefreundliche Schule gestaltet werden. Dazu liegt ein detailliertes Konzept vor, das das Lesen lernen im Anfangsunterricht (Auswahl des Leselehrgangs, unterschiedliche Bereiche des Leselernprozesses) und das weiterführende Lesen (Maßnahmen zur Förderung des  sinnerfassenden Lesens und Textverstehens, größere Konzentration auf das Sinnverständnis des Textes) beinhaltet.

Einen besonderen Stellenwert nimmt das Lesen in unserem Schulleben ein. Beispiele dafür sind die Auswahl des Buchs des Monats in den Klassen, das Lesen von Ganzschriften, die Durchführung von Lesenächten bzw. Leseabenden, regelmäßige Autorenlesungen und außerschulischen Aktivitäten (Besuch in der Bücherei).

Die Einbeziehung von Kindergärten und Eltern sind ein wesentlicher Teil des Leselernprozesses: die Bedeutung des Lesens und Vorlesens und die Vorbildfunktion lesender Erwachsener.

Wichtige Grundsätze unseres Leseunterrichts sind für uns im Anfangsunterricht der Leselernprozess mit allen Sinnen und auf unterschiedlichen Lernkanälen. Im weiterführenden Lesen ist es das Üben auf unterschiedlichen und vielfältigen Wegen und die Vermittlung von Lesestrategien und das sinnerfassende Lesen.

Förderung der Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben

Aufgrund der Verordnung über die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen (VOLRR vom 18. Mai 2006) § 3 Fördermaßnahmen Abs. 2 und 5 sowie § 5 Unterricht in besonderen Lerngruppen wurde an der Carlo-Mierendorff-Schule je eine wöchentliche LRS-Förderstunde pro Jahrgang sowie eine wöchentliche Beratungsstunde für die Lehrkräfte und Eltern eingerichtet, die von der LRS-Beauftragten der CMS durchgeführt werden.

Nachdem die Klassenlehrerin bei einem Schüler oder einer Schülerin besondere Schwierigkeiten beim Lesen und/oder Schreiben festgestellt und die Eltern darüber informiert hat, wird von der LRS-Beauftragten eine Lese-Rechtschreibdiagnostik erstellt, die in den Förderplan mit einfließt und als Grundlage für die Planung und Durchführung individueller Fördermaßnahmen dient.

Über die herkömmlichen Formen der inneren Differenzierung hinaus werden den Schülerinnen und Schülern in den LRS-Förderstunden zusätzliche Fördermaßnahmen zuteil. Hierbei werden insbesondere Arbeitstechniken und Lernstrategien nach der von Heide Buschmann von der schulpsychologischen Beratungsstelle in Waldshut entwickelten so genannten FRESCH-Methode vermittelt.

Fördern und Fordern im Bereich Mathematik

Fördern

Nach der Verordnung vom 18. Mai 2006 über die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen ist es notwendig, diese Kinder vielseitig zu fördern.

Die CMS hat auch im Bereich Mathematik entsprechende Maßnahmen ergriffen. Neben dem allgemeinen Fördern im Rahmen des Klassenverbandes und in entsprechenden Kleingruppen,  ist eine weitere Maßnahme die Bildung einer Gruppe mit Kindern, die besondere Schwierigkeiten in Mathematik aufweisen, z.B. mit Tendenzen zur Dyskalkulie. Diese erhalten eine Stunde pro Woche klassenübergreifend zusätzlichen Förderunterricht.

Definition Dyskalkulie: Darunter wird eine Beeinträchtigung der Rechenfertigkeiten verstanden, die nicht durch eine Minderung der allgemeinen Intelligenz oder durch eine mangelnde Förderung erklärt werden kann.

Eine Mathematikfachkraft, die Beauftragte für Dyskalkulie ist, schaut sich die von den Lehrern gemeldeten Kinder an, führt mit ihnen einen Mathematiktest durch, um ihre Fähigkeiten näher kennen zu lernen, führt anschließend Gespräche mit dem Lehrer und falls gewünscht  auch mit den  Eltern. Falls bei einem Kind tatsächlich ein starker Verdacht auf Dyskalkulie besteht, wird den Eltern zur genaueren Diagnose ein Test bei einem Psychologen empfohlen, da nur dieser (neben Förderlehrern) auch den notwendigen Intelligenztest durchführen darf.

Es ist sinnvoll, diese Kinder möglichst früh zu erkennen, damit Ihnen optimal geholfen werden kann.

Fordern

Leistungsstarken Mathematikschülern aus den 3. und 4. Klassen werden in einer gesonderten Stunde mathematische Herausforderungen angeboten, wie z. B.:

  • Umgang mit dem Somawürfel
  • Tangram
  • verschiedenste Knobelaufgaben
  • Sudoku
  • Zahlenkreuzworträtsel usw.
  •  

Dies spornt denkfreudige Kinder an, sich über das normale Maß mit Herausforderungen auseinander zu setzen, verstärkte Ausdauer zu entwickeln und Freude dabei zu haben.

Bewegungsförderung

Die Kinder unserer Schule haben drei Stunden Sport pro Woche. Da unsere Turnhalle gemeinsam mit den Kindern der Schule am Kiefernwäldchen genutzt wird und die Hallennutzung begrenzt ist, findet eine Doppelstunde in der Turnhalle – bei gutem Wetter auch auf dem gegenüberliegenden Sportplatz der TUS Griesheim statt. In der dritten Sportstunde nutzen wir meist den Pausenhof mit seinen vielfältigen Geräten zum freien Spielen.

Die dritten Klassen haben anstelle von Sportunterricht in der Halle Schwimmunterricht im Hallenbad bzw. im Sommer – sofern das Wetter dies zulässt - im Freibad. In den Schuljahren 2011/2012 und voraussichtlich 2012/2013 muss der Schwimmunterricht wegen der Sanierung des Hallenbades leider entfallen.

Unser Schulgelände ist so weitläufig und vielfältig gestaltet, dass es dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen kommt. Auch durch die Nutzung des angrenzenden Spielplatzes hinter der Turnhalle haben die Kinder eine vielfältige Geräteauswahl und können sich ebenso auf dem Bolzplatz nach Lust und Laune austoben.

Seit einigen Jahren können sich die Kinder zusätzlich in der ersten großen Hofpause Spielgeräte ausleihen. Im Umgang mit dem Pedalo, den Hüpfseilen, Stelzen, Reifen usw. trainieren sie ihre Geschicklichkeit, entwickeln Freude und ein besseres Körpergefühl. Dabei spielen sie nicht nur alleine, und dies wiederum fördert ein friedliches Miteinander. Ein mögliches Aggressionspotential verringert sich.

Jährlich finden an einem Schulvormittag die Bundesjugendspiele statt und im Wechsel mit den Projekttagen alle zwei Jahre unsere Sporttage.

Während dieser Sporttage wird ebenfalls viel Wert auf „sportliche“ Betätigung gelegt. Diese kann durch vielfältige Angebote unterschiedlicher Sportarten in Gemeinschaft mit den ortansässigen Vereinen und/oder Eltern bestehen oder durch Festlegung sportlicher Schwerpunkte (z.B. Zirkus, Akrobatik, Spielen, Wettkampf, Wandern,....).

Durch die Ergebnisse der Bundesjugendspiele und die Leistungen im Schwimmunterricht können die Kinder an unserer Schule auch das Deutsche Sportabzeichen erwerben.

 

*****************************

 

Baustein: Schule gemeinsam gestalten

Leitsatz: Wir gestalten gemeinsam Schule mit Schülern, Eltern, Mitarbeitern und Lehrkräften.

Kooperationen innerhalb der Schule und mit außerschulischen Institutionen eröffnen Perspektiven für Beratung, Unterstützung und Förderung unserer Schülerinnen und Schüler.

Schule funktioniert nur, wenn alle, die in ihr lernen und arbeiten, und die Eltern vertrauensvoll zusammenwirken. Die vielfältige Unterstützung einzelner Eltern und der Eltern in den verschiedenen Gremien ermöglicht Angebote, die wir ohne deren Hilfe nicht leisten könnten.

Die Betreuende Grundschule ist darüber hinaus ein wichtiger Baustein im Hinblick auf die Entwicklung der Schule hin zu einer Ganztagsschule.

Umsetzung

Formen der Kooperation an der CMS

Kooperation ist die Basis für eine produktive, pädagogische Zusammenarbeit und die Grundvoraussetzung für einen gelungenen Schulalltag.

Es gibt an der CMS einerseits die schulinterne Kooperation als auch die Kooperation mit anderen Einrichtungen, also die Öffnung nach außen.

Die schulinterne Kooperation

Sie umfasst

  • Gesamtkonferenzen, die in der Regel ein Mal im Monat stattfinden. 
  • Schulkonferenzen, die sich aus Eltern und Lehrern zusammensetzen und mindestens ein Mal im Schulhalbjahr abgehalten werden.
  • Dienstversammlungen, die nach Bedarf einberufen werden.
  • Fach, Jahrgangs- und Klassenkonferenzen, die regelmäßig abgehalten werden.
  • den informellen Austausch innerhalb des Kollegiums.  
  • Vorbereitungen besonderer Veranstaltungen, die vorher festgelegten Planungsgruppen obliegen.
  • Sitzungen des Schulelternbeirates, die mindestens ein Mal im Schulhalbjahr stattfinden und zu denen auch Lehrkräfte eingeladen werden.
  • Teambesprechungen der Schulleitung.
  • Gespräche zwischen Personalrat und Schulleitung, die entweder von der Schulleitung oder vom Personalrat einberufen werden.
  • einen Elternsprechtag, der in jedem Schuljahr stattfindet. Darüber hinaus gibt es Beratungsgespräche mit den Eltern nach Bedarf.
  • Klassenelternabende, die mindestens ein Mal im Schulhalbjahr stattfinden.
  • die Unterstützung durch den Förderverein, der Arbeitsgemeinschaften anbietet und besondere Vorhaben finanziert.
  •  

Die Kooperation mit anderen Einrichtungen

Sie umfasst

  • Kooperation im Griesheimer Schulverbund: Die Schulleitungen der Griesheimer Grundschulen treffen sich zweimal im Jahr zum Austausch.
  • Kooperation mit den Kindertagesstätten (Griesheimer Netzwerk)
  • Kooperation mit weiterführenden Schule (vor allem mit der Gerhart – Hauptmann – Schule): Feedback-Konferenzen, gemeinsame Fachkonferenzen.
  • Kooperation mit der Stadt Griesheim: Vielfältige Zusammenarbeit, besonders mit der sozialpädagogischen Kooperationsstelle.
  • Kooperation mit Griesheimer Sportvereinen mit der gemeinsamen  Durchführung von Sporttagen und anderen Sportprojekten.
  • Kooperation mit dem Schulpsychologen
  • Kooperation mit dem Zentrum für schulische Erziehungshilfe (ZfsE)
  • Kooperation mit sonderpädagogischen Beratungszentren
  • Kooperation mit dem Jugendamt
  • Kooperation mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ)
  • Kooperation mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Riedstadt
  • Kooperation mit ergotherapeutischen und logopädischen Praxen
  • Kooperation mit anderen außerschulischen Einrichtungen, die die Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts bzw. nachmittags begleitend unterstützen (Schulbegleiter / Tagesgruppen).
  •  

Mitarbeit der Eltern an der Carlo-Mierendorff-Schule

Im Interesse unserer Kinder ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Kollegium und Eltern sowie die aktive Beteiligung der Eltern am Schulleben der Carlo-Mierendorff-Schule sehr wichtig.  Dies geschieht nicht nur durch die im Schulgesetz geregelte Elternmitbestimmung. Auch ohne Elternarbeit innerhalb der Klassen wäre das Schulleben um Vieles ärmer.

In weiteren Bereichen unterstützen Eltern und auch Großeltern das Schulleben an der Carlo-Mierendorff-Schule u. a.

  • bei Projekten während der Projekttage
  • bei Bundesjugendspielen und Sportfesten
  • als Begleiter bei Schulausflügen
  • bei der Betreuung der Pausenspiele
  • bei Klassen- und Schulfesten
  • als Begleitung der Kinder zum Schwimmunterricht
  •  

Der Schulelternbeirat

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Schulleitung und dem Schulelternbeirat hat an der CMS Tradition. Der Schulelternbeirat setzt sich aus den Elternbeiräten der einzelnen Klassen zusammen, die i. d. R. alle zwei Jahre ihre Vorsitzenden wählen.

Zu den Aufgaben des Schulelternbeirates gehört das Ausüben des Mitbestimmungsrechtes an der Schule ebenso wie die Anhörung vor Entscheidungen der Schulkonferenz hinsichtlich Maßnahmen von allgemeiner Bedeutung für die Schule. In der Schulkonferenz, dem obersten Gremium der Schule, ist der Elternbeirat mit bis zu fünf Mitgliedern vertreten. Regelmäßig, ca. 1 - 2 mal pro Schulhalbjahr, beruft die Vorsitzende den Schulelternbeirat zur Sitzung ein, an der auch die Schulleitung und weitere Lehrer teilnehmen.

Neben den erwähnten formalen Aufgaben und des Informationsaustausches hat in diesen Sitzungen die Mitgestaltung und kreative Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Elternschaft hier in den Jahren ihren festen Platz eingenommen. So wurden Aktionen zur Mitgestaltung des Schulhofes, Anschaffung von Spielgeräten oder auch die Nutzung von Räumen (einst geplanter Werkraum) aus dem Elternbeirat heraus gestartet.

Über die Elternkasse unterstützt der Elternbeirat u. a. den Kauf von Anschauungsmaterial für den Unterricht oder Bücher für die Bibliothek. Der Elternbeirat bildet Arbeitskreise, die sich mit relevanten Themen befassen, aktuell zur Ganztagsschule, zur Klassenraum- und Schulgestaltung im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen sowie zur Öffentlichkeitsarbeit und Identifikation mit der Schule. Darüber hinaus bietet der Elternbeirat Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für die Elternschaft an. Regelmäßig bringt sich der Elternbeirat in die Organisation von Projektwoche und Schulfest ein.

Gemeinsame Aktivitäten während des Schuljahres

Feste, Feiern und gemeinsame Aktivitäten sind ein fester Bestandteil unseres Schullebens. Kinder entwickeln ihre Interessen und Wertvorstellungen durch vielfältige gemeinsame Aktivitäten und soziale Interaktion. Feiern und Feste bieten den Kindern die Möglichkeit Schule nicht nur innerhalb des Klassenverbands, sondern auch innerhalb des Schulverbands zu erleben. Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindern und Elternschaft wird durch das gemeinsame Erleben von Festen und Feiern gefördert, was zu einem gesunden positiven Schulklima beiträgt. Kinder, Lehrer und Eltern sind beim Planen und Ausrichten unserer Feste und Feiern aktiv miteingebunden, so dass besonders die Kinder sich mit der Schule identifizieren und Mitverantwortung für das Gelingen der Feiern übernehmen können.

Regelmäßig finden bei uns Einschulungsfeiern, Weihnachtsfeiern, Klassenfeiern, Schulfeste, Feste des Fördervereins, Faschingsfeiern, Projekt- bzw. Sporttage, Bundesjugendspiele, Verabschiedung in die Ferien, Lehrerausflüge, Aufführungen auf dem Weihnachtsmarkt und Schulgottesdienste statt, die die Schule nach außen öffnen.

Diese Feste werden von den dritten Schuljahren federführend organisiert:

  • Die Weihnachtsfeier für die gesamte Schulgemeinde.
  • Die Abschlussfeier für unsere vierten Klassen. Sie findet am letzten Schultag des Schuljahres statt.
  • Die Einschulungsfeier für unsere Schulanfänger. Sie findet am 2. Schultag des neuen Schuljahres statt.
  •  

Förderverein der Carlo-Mierendorff-Schule

Am 9. Januar 1997 gründeten 7 engagierte Eltern, deren Kinder in die Carlo-Mierendorff-Schule gingen, einen Förderverein mit dem Ziel, die Schule in ihrer pädagogischen Arbeit zu unterstützen und den Kindern die Möglichkeit zu geben, auch ihre Freizeit in der Schule zu verbringen und sinnvoll zu gestalten.

Durch Mitgliedsbeiträge und das alle zwei Jahre stattfindende Fördervereinsfest können verschiedene Arbeitsgemeinschaften wie Englisch, kreatives Gestalten, Chor, Theater, Computerkurse sowie unterschiedliche Sport- und Bewegungsangebote angeboten und finanziert werden. Die Ergebnisse der Kurse werden teilweise in Elternnachmittagen oder bei anderen Festen vorgestellt. Das Kursangebot an den Nachmittagen wird immer aktualisiert und den Bedürfnissen angepasst.

Zur Einschulung der neuen Klassen organisieren die Mitglieder des Fördervereins jedes Jahr ein "Einschulungscafé".

Im Jahr 2000 erhielt der Förderverein für seine Initiativen den Ludwig-Metzger-Preis der Sparkasse Darmstadt.

Darüber hinaus unterstützt der Förderverein immer wieder besondere Projekte. So  wurde sowohl die Installierung eines Spielgerätes für den Pausenhof als auch die Neuanschaffung einer Beschallungsanlage der Sporthalle in hohem Maße finanziell unterstützt. Auch die Finanzierung von weiteren besonderen Vorhaben, z. B. ein großes Zirkusprojekt oder Autorenlesungen, wurden und werden durch den Förderverein ermöglicht.

Betreuende Grundschule

Die Betreuende Grundschule an der CMS, ursprünglich vom Förderverein der Schule initiiert und geleitet, steht inzwischen unter der Trägerschaft der Stadt Griesheim. Sie befindet sich in den Räumlichkeiten der Schule in einem Nebengebäude.

Wachsende Nachfrage hat dazu geführt, dass die Eltern inzwischen zwischen drei Zeitmodellen wählen können:

  • bis 14 Uhr ohne Mittagessen
  • bis 15 Uhr mit Mittagessen
  • bis 17 Uhr mit Mittagessen

Auch die Schulferien werden z. T. durch die Betreuende Grundschule abgedeckt.

Neben einem vielfältigen Spiel- und Bastelangebot werden unter Anleitung in Kleingruppen auch die Hausaufgaben angefertigt.

 

*****************************

 

Arbeitsvorhaben – Aktionsplan

Neben der Einführung und Umsetzung der Bildungsstandards, zu denen alle Schulen verpflichtet sind, hat das Kollegium für die folgenden ein bis zwei Jahre folgende Arbeitsvorhaben beschlossen:

  • Einrichtung einer Forscherwerkstatt
  • Einrichtung eines Musikraums
  • Präsentation der Schule nach innen und außen
  • Einrichtung einer Schülerbücherei und damit verbunden die Überarbeitung des Lesekonzeptes

Das Freiwerden von Räumen durch den Auszug der Sprachheilschule ermöglicht es uns, neue pädagogische Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.

Die Einrichtung einer Forscherwerkstatt und eines Musikraumes ergänzt  unseren Leitsatz „Lernen mit allen Sinnen“ im Sinne von handlungsorientiertem Unterricht.

Zur Präsentation der Schule gehört zum einen die mediale Präsentation, d. h. die stetige Pflege der Homepage und Veröffentlichungen über schulische Aktivitäten in der Presse, und zum anderen das optische Erscheinungsbild der Schule. Unabhängig von geplanten zukünftigen Sanierungsarbeiten wollen wir gemeinsam mit Eltern und Lehrkräften vor allem den Flur des Verwaltungsgebäudes der Schule so gestalten, dass die Schulgemeinde und schulfremde Besucher einen informativen und ansprechenden Einblick in das Schulleben bekommen.  Das Thema ist ein weiterer Baustein zum Leitsatz „Schule gemeinsam gestalten“.

Die Einrichtung einer Schülerbücherei steht an letzter Stelle der derzeitig geplanten Vorhaben, da sie abhängig davon ist, ob die Schule das Hausmeisterhaus zukünftig dafür nutzen darf. Eine Entscheidung des Kreises als Schulträger hierüber steht noch aus.

 

 

*****************************

 

Einrichtung einer Forscherwerkstatt

Konkrete Zielsetzungen:

Im Schuljahr 2011/12 wird ein Raum der Schule so umgestaltet, dass er als Forscherwerkstatt für den Sachunterricht genutzt werden kann.

Es wird ein Konzept entwickelt, das die Nutzung der Forscherwerkstatt regelt.

Kriterien

Indikatoren

Messinstrumente

Verantwortlichkeiten

Die Einrichtung des Raumes wird geplant.

 

Der Raum ist – soweit dies ohne Unter-stützung des Kreises möglich ist – entsprechend der Planung eingerichtet.

 

 

Vorbereitungsgruppe

(4 Kolleginnen)

Fachkonferenz Sachunterricht

Schulleitung

 

Materialien werden gesichtet und ergänzt.

 

Die vorhandenen Materialien sind einge-räumt.

 

Materialliste hängt aus.

Fachleiterin Sachunterricht

Eine Benutzungs-ordnung für den Raum wird erarbeitet.

 

Die Benutzungs-ordnung ist in allen Klassen besprochen.

 

Die Benutzungsordnung hängt aus.

Fachkonferenz Sachunterricht

Die Klassen werden in die Nutzung der Forscherwerkstatt eingeführt.

 

Alle Klassen nutzen die Forscherwerkstatt.

 

Eine Nutzerliste gibt Auskunft darüber, welche Klassen wann den Raum nutzen.

 

Alle Kolleginnen, die Sachunterricht erteilen

 

 

 

 

*****************************

 

Einrichtung eines Musikraumes

Konkrete Zielsetzungen:

Im Schuljahr 2011/12 wird ein Raum der Schule so umgestaltet, dass er als Musikraum genutzt werden kann.

Es wird ein Konzept entwickelt, das die organisatorische und pädagogische  Nutzung des Musikraumes regelt.

Kriterien

Indikatoren

Verantwortlichkeiten

 

Die Einrichtung des Raumes wird geplant.

 

 

Vorbereitungsgruppe (2 Kolleginnen)

Schulleitung

 

 

Die Musikinstrumente werden eingeräumt.

 

Der Raum ist eingerichtet.

 

Fachleiterin Musik

 

 

 

 

Ein Konzept über Nutzung des Musikraumes wird erarbeitet.

 

Die Klassen nutzen den Musikraum.

 

Fachkonferenz Musik

 

 

 

 

*****************************

 

Präsentation der Schule nach innen und außen

Konkrete Zielsetzungen:

Im Schuljahr 2011/12 entwickelt ein Gremium aus Eltern, Lehrkräften und der Schulleitung  ein Konzept zur Ausgestaltung des Flures im Verwaltungsgebäude und zur Verbesserung der medialen Präsenz der Schule und setzt dieses um.

Das Konzept wird im Schuljahr 2011/2012 umgesetzt. 

Kriterien

Indikatoren

Messinstrumente

Verantwortlichkeiten

Das Konzept wird erarbeitet.

 

Das Konzept ist umgesetzt.

 

 

Arbeitsgruppe aus Eltern, Lehrkräften, Schulleitung

 

Der Flur wird gestaltet.

 

Informationen sind übersichtlich ausgehängt.

Schülerarbeiten sind aufgehängt und werden jeweils nach acht Wochen durch neue ersetzt.

 

 

 

 

Dokumentation durch Fotos der jeweiligen Arbeiten.

Schulleitung

Die Pressearbeit wird verbessert.

 

Über alle wichtigen Ereignisse in der Schule werden Presseartikel an die lokalen Zeitungen geschickt.

 

 

Die Presseartikel werden in einem Ordner gesammelt.

 

IT-Beauftragte

 

 

*****************************

 

Fortbildung

Die Kolleginnen der CMS nehmen an Fortbildungen zu verschiedenen Themen teil, die für die Weiterentwicklung ihres eigenen Unterrichts bzw. ihre Professionalität oder für die Qualitätsentwicklung der Schule insgesamt wichtig sind. Sie geben ihr neu erworbenes Wissen als Multiplikatoren in den Konferenzen ans Kollegium weiter. Diese Fortbildungen können auch ganztägig bzw. mehrtägig  besucht werden. Die Fortbildungsveranstaltungen werden in der Regel in die aktuelle Fortbildungsplanung aufgenommen.

Darüber hinaus finden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für das gesamte Kollegium statt, zu denen Referenten von außerhalb gewonnen werden. Die Kollegiumsfortbildungen tragen dazu bei, dass alle Lehrkräfte bezüglich der ausgewählten Schwerpunkte auf dem gleichen Stand sind und wirken sich positiv auf die Zusammenarbeit aus.

Im Rahmen des „Griesheimer Netzwerkes“ (Grundschulen und Kindertagesstätten) besuchen Lehrkräfte und Erzieherinnen gemeinsam Fortbildungen zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.

Der Schwerpunkt der geplanten Fortbildungen ergibt sich aus den aktuellen Arbeitsvorhaben und der verbindlichen Umsetzung des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans und der Bildungsstandards.